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Handballer bezwingen den Vizemeister und sichern sich am letzten Spieltag den Klassenerhalt

Uelzen - von Bernd Klingebiel. Der TV Uelzen hat das (fast) Unmögliche geschafft: Mit einem 28:25-(14:11)-Heimsieg über den Vizemeister HSG Heidmark haben die "Black Owls" am letzten Spieltag den Klassenerhalt  in der Handball-Landesliga eingefahren. Sie mussten dieses Spiel vor einer begeisterten Kulisse in der fast voll besetzten HEG-Halle unbedingt gewinnen, weil Rivale SV Munster mit einem Sieg gegen Lüneburg eine Stunde zuvor vorgelegt hatte. 

Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen. "Das war ein tolles Spiel von den Jungs und die beste kämpferische Leistung der gesamten Saison!" strahlte Herbert Mendrizik, der gleichzeitig ankündigte, auch in der nächsten Saison beim TVU als Trainer weiterzumachen. Die Uelzener gaben keinen Ball verloren, gingen in einer viel zu warmen Halle an ihre körperlichen Grenzen. Aus dem geschlossen starken Team ragte Gerrit Schlapmann noch heraus. Der Linksaußen riss seine Kameraden mit, eroberte längst verloren geglaubte Bälle und warf starke sieben Tore.

"Endlich haben wir mal das umgesetzt, was wir im Training üben", erklärte Henrik Löbens. Der Routinier absolvierte seine letzte Partie einer langen Karriere, stand 60 Minuten auf der Platte und krönte seine Leistung mit fünf Treffern. Seine Kameraden verabschiedeten ihn gebührend mit einem bunten Programm auf den Parkett.

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Herbert Mendrizik vor dem dritten Spiel der Herren I mit Aufbauarbeit. Der Saisonstart lief für die "Black Owls" so gar nicht nach Maß. Nach zwei Niederlagen gegen Salzwedel und Lüneburg steht die Mannschaft vor der Partie gegen Soltau II noch ohne Punkte da. "Die Mannschaft hat sich für die gute Trainingsarbeit mit vielversprechenden Ansätzen leider noch nicht belohnt", sagt der Coach zu den beiden Auftritten, die er ein bisschen härter "kopflos" nennt und insbesondere bemängelt, dass das Team die Spielzüge noch nicht umsetze.

Gegen Soltau erschwert die personelle Situation die Aufgabe noch: Sicher ausfallen werden Stefan Trieglaff (verletzt), Niko Walther und Henrik Düver (beide berufliche Gründe) und Jorg Lebsack (private Gründe). Fraglich war kurz vor dem Spiel noch der Einsatz von Marius Eder.

H1 H2

Trübsal bläst "Herbie" dennoch nicht. Er hat Verständnis, dass das Team nach zwei Jahren am Tabellenende der Landesliga nicht vor Selbstvertrauen strotzt und meint: "Man muss den jungen Leuten Zeit geben." Das Team brauche ein Erfolgserlebnis, um richtig in die Saison zu kommen. "Es muss das Spiel kommen, das man umbiegt", so der Coach.

Dass das gegen die mit vier ehemaligen Oberligaspieler gespickte Mannschaft aus Soltau gelingen kann, schließt er nicht aus. "Auch dieses Spiel kann mit einem Sieg die Initialzündung sein. Ich hoffe, dass sich die Jungs hundertprozentig reinhängen, alles andere wird man sehen."

„Die Jungs wollen zeigen, was Sie können“, sagt der neue „Black Owls“ Coach Herbert Mendrizik vor dem Saisonauftakt mit dem Derby gegen die SVT Salzwedel. Hinter der Mannschaft lägen zwei Monate intensive Vorbereitung und vor ihr die Herausforderung, ein neues Spielsystem zu verinnerlichen: „Wir wollen noch mehr auf eine stabile Deckung und auf Tempospiel setzen. Davon erhoffe ich mir viele leichte Tore“, sagt Herby.h1 herby Dies werde allerdings noch ein wenig Zeit benötigen. Herby: "Wir brauchen jetzt den Wettkampf und dann wird es immer besser werden, die Spieler werden die Abläufe verinnerlichen."

Fest neu im Team sind Torwart Tim-Oliver Petersen und Mittelmann Christian Lüder. Beide sieht Herby als wertvolle Ergänzung. Ansonsten ist die Mannschaft, aus der Henrik Löbens aufgrund seiner Erfahrung als "Kopf der Mannschaft" herausragt, weitestgehend unverändert. Für Herby auch der Grund, warum nicht mehr als der Klassenerhalt in der Landesliga angepeilt wird. "Wir haben gerade unser Pokalspiel gegen Clenze verloren, das muss man einfach sehen" - schließlich handele es sich bei dem Ligakonkurrenten ebenfalls nicht um ein Top-Team.

“Salzwedel hingegen ist eine eingespielte und körperlich starke Mannschaft, die sich über Jahre im gesicherten Mittelfeld etabliert hat. Aus einer aggressiven Deckung heraus und mit viel Tempo, sollte es uns gelingen Salzwedel zu schlagen.”

 

AZ vom 23.07.2016

Aufbruchstimmung statt Tristesse: Trotz der sportlichen Probleme in der abgelaufenen Saison haben die Handballer des TV Uelzen die Talfahrt gut verdaut. „Ich habe mit schlechterer Stimmung gerechnet. Doch das Gegenteil ist der Fall“, wundert sich Herbert Mendrizik, der neue Trainer des Landesligisten.

Herbert Mendrizik ist ein Mann mit Oberligaerfahrung: Ende der 90er Jahre spielte er in dieser Spielklasse mit dem TV Uelzen, zuletzt war er für den TVU III aktiv und hat nun als Trainer der Landesliga-Handballer des TVU einiges vor.

Wieder einmal mussten die Uelzener bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern. Dieses Mal sogar bis zum letzten Spieltag in der Rolle des spielfreien Zuschauers – auf Schützenhilfe der Konkurrenz hoffend. Die tat dem TVU den Gefallen. Der Abstieg in die Regionsoberliga wurde abgewendet. Trainer Lasse Behrens hatte aber dennoch schon lange im Voraus seinen Rücktritt zum Saisonende erklärt.

Sein Nachfolger Herbert Mendrizik hat trotz der fast schon chronischen Abstiegssorgen keine frustrierte Mannschaft in der Sommervorbereitung vorgefunden. „Ich bin überrascht. Trotz der schlechten Saison ist die Stimmung sehr gut“, berichtet der 47-Jährige. Seit einem Monat bereiten sich die Handballer auf die neue Saison vor. Mendrizik arbeitet mit zwölf bis 14 Spielern im Training zusammen und ist mit dem aktuellen Stand absolut einverstanden. „Alle hängen sich voll rein. Wir haben zunächst an körperlichen Grundlagen gearbeitet.“ Allmählich rückt nun die Arbeit mit dem Ball in den Vordergrund.

Mendrizik hat schon jetzt ein ehrgeiziges Ziel für die kommende Saison ausgerufen. „In der Mannschaft steckt viel mehr Potential, als man denkt. Wir wollen uns stabilisieren und gar nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“

Neben Behrens, der es durchaus in Erwägung zog, als Spieler weiterzumachen, ist auch Matthias Gießmann (Rückkehr nach Nordrhein Westfalen nach abgeschlossenem Studium in Suderburg) nicht mehr dabei. Vom Landesligisten SG Südkreis Clenze kommt Christian Lüder (Position Mitte/Linksaußen), der in Uelzen wohnt und den Mendrizik aus gemeinsam Zeiten kennt. Sieben Jahre hatte dieser die Clenzer Herren trainiert, zuletzt aber nur noch für den TV Uelzen III gespielt. Ende der 90er Jahre gehörte Mendrizik zur Oberliga-Mannschaft des TVU. Neu im Team sind auch Jorg Lebsack (HSG Rosche/Bankewitz) und der in Westerweyhe wohnende Tim Oliver, der beim Landesligisten SV Munster zu selten zum Einsatz kam.

Ende August bestreitet der TVU mehrere Testspiele. Die Gegner stehen aber noch nicht fest. Am 3. September findet das erste Pflichtspiel statt. Im HVN-Pokal geht es gegen Südkreis Clenze und MTV Dannenberg. Am 10. September beginnt die Punktspielsaison mit dem Spiel gegen SVT Uelzen/Salzwedel. Mendrizik geht davon aus, dass diese Begegnung auswärts stattfindet.

Wir bestreiten die dritte Landesliga-Saison mit Spieler-Trainer Lasse Behrens. Wie in den vergangenen Jahren liegt unser Augenmerk auch in diesem Jahr darauf, eine gute Saison zu spielen und den Handball in Uelzen wieder zum Event zu entwickeln. Dabei gilt es, weiter die eigene Jugend in den Herrenbereich zu integrieren und ihnen eine Perspektive zu bieten.

AUS DER REGION...
          ...FÜR DIE REGION

Das Etappenziel ist der Klassenerhalt ....


Hintere Reihe: Lasse Behrens (Spieler-Trainer), Hendrik Schulze, Johannes Specht, Stefan Trieglaff, Jan Sünnemann, Axel Koch Vordere Reihe: Tobias Hirte, Henrik Löbens, Hendrik Düver, Jan Feuchter, Yannik Linnemann, Marius Eder, Kevin Kwiotek, Matthias Gießmann Es fehlen: Maurice Maus, Nikolas Walther, Chris Jahnke, Wolle Steiner (Betreuer)